
Der Königssee zählt zu den bekanntesten und beeindruckendsten Naturattraktionen Deutschlands. Eingebettet in die steilen Felswände des Nationalparks Berchtesgaden und umgeben von den mächtigen Gipfeln der Berchtesgadener Alpen, begeistert der fjordähnliche Gebirgssee mit seinem smaragdgrünen Wasser, seiner außergewöhnlichen Wasserqualität und einer Landschaft, die Besucher aus aller Welt in ihren Bann zieht.
Mit einer Länge von rund 7,7 Kilometern und einer maximalen Tiefe von etwa 190 Metern ist der Königssee nicht nur einer der tiefsten Seen Bayerns, sondern gilt auch als einer der saubersten Seen Deutschlands. Sein Wasser besitzt nahezu Trinkwasserqualität, weshalb auf dem See seit über 100 Jahren ausschließlich elektrisch betriebene Passagierboote verkehren. Dadurch bleibt die einzigartige Ruhe erhalten, die den Königssee so besonders macht.
Bereits bei der Ankunft am Ufer eröffnet sich ein beeindruckendes Panorama. Die steilen Felswände spiegeln sich im klaren Wasser, während sich der markante Watzmann – mit 2.713 Metern das dritthöchste Massiv Deutschlands – majestätisch über die Landschaft erhebt.
Die Region um den Königssee war bereits im Mittelalter von großer Bedeutung. Der Name des Sees leitet sich vermutlich vom historischen Begriff „Kunigsee“ ab und hat nichts mit einem König im eigentlichen Sinn zu tun. Über Jahrhunderte wurde der See als wichtiger Verkehrsweg genutzt, lange bevor Straßen durch das Gebirge führten.
Heute steht der Königssee vollständig unter dem Schutz des Nationalparks Berchtesgaden, der 1978 gegründet wurde und Deutschlands einziger Alpennationalpark ist. Ziel des Nationalparks ist es, die einzigartige Tier- und Pflanzenwelt sowie die ursprüngliche Berglandschaft dauerhaft zu erhalten.
Ein Besuch des Königssees ist untrennbar mit einer Bootsfahrt verbunden. Die elektrisch betriebenen Boote gleiten nahezu geräuschlos über das Wasser und ermöglichen ein außergewöhnliches Naturerlebnis.
Bereits kurz nach dem Ablegen erreichen die Boote die berühmte Echowand. Hier stoppt der Kapitän traditionell das Boot und spielt auf einer Trompete oder Flügelhorn einige Töne. Das Echo wird von den steilen Felswänden mehrfach zurückgeworfen und gehört seit Jahrzehnten zu den bekanntesten Erlebnissen auf dem Königssee.
Die Boote fahren mehrere Haltestellen an:
Die meisten Besucher steigen in St. Bartholomä aus. Wer mehr Zeit mitbringt, sollte unbedingt bis Salet weiterfahren und von dort zum Obersee wandern.
Mitten am Westufer des Königssees liegt die weltberühmte Wallfahrtskirche St. Bartholomä. Sie gehört zu den bekanntesten Fotomotiven Bayerns und ist ausschließlich per Schiff oder über anspruchsvolle Wanderwege erreichbar.
Die Kirche entstand ursprünglich im 12. Jahrhundert. Ihre heutige barocke Gestalt erhielt sie Ende des 17. Jahrhunderts. Besonders auffällig sind die markanten roten Zwiebeltürme und die weißen Fassaden, die sich eindrucksvoll vor der Kulisse des Watzmann-Ostmassivs abheben.
Geweiht ist die Kirche dem Apostel Bartholomäus, der als Schutzpatron der Almbauern, Hirten und Bergbewohner verehrt wird.
Bis heute finden regelmäßig Gottesdienste und Wallfahrten statt.
Der Watzmann prägt die gesamte Landschaft des Königssees.
Mit seinen markanten Gipfeln gehört er zu den bekanntesten Bergen Deutschlands. Um das Bergmassiv ranken sich zahlreiche Sagen und Legenden. Besonders bekannt ist die Geschichte vom grausamen König Watzmann, der der Sage nach mitsamt seiner Familie zu Stein erstarrte.
Für Bergsteiger zählt die Watzmann-Ostwand zu den anspruchsvollsten Felswänden der Alpen.
Wer genügend Zeit einplant, sollte unbedingt bis Salet weiterfahren.
Von dort führt ein gut ausgebauter Wanderweg in etwa 15 bis 20 Minuten zum Obersee.
Der kleine Gebirgssee wirkt nahezu unberührt. Spiegelglattes Wasser, steile Felswände und die imposante Kulisse machen ihn zu einem der schönsten Fotospots im Berchtesgadener Land.
Am südlichen Ende befindet sich die Fischunkelalm, die während der Sommersaison bewirtschaftet wird.
Nur wenige Gehminuten vom Bootsanleger entfernt liegt der Malerwinkel.
Bereits im 19. Jahrhundert wurde dieser Aussichtspunkt von Künstlern und Landschaftsmalern geschätzt.
Von hier bietet sich ein besonders schöner Blick auf den Königssee und den Watzmann.
Der Nationalpark Berchtesgaden beherbergt eine außergewöhnliche Artenvielfalt.
Mit etwas Glück lassen sich beobachten:
Auch zahlreiche seltene Pflanzenarten gedeihen in den alpinen Lebensräumen.
Besucher werden gebeten, die markierten Wege nicht zu verlassen und Rücksicht auf die empfindliche Natur zu nehmen.
Der Königssee ist zu jeder Jahreszeit reizvoll.
Blühende Almwiesen und schneebedeckte Gipfel sorgen für eindrucksvolle Kontraste.
Die beliebteste Reisezeit.
Die Schifffahrt verkehrt regelmäßig, zahlreiche Wanderwege sind geöffnet.
Viele Fotografen bevorzugen den Herbst.
Bunte Wälder, klare Luft und ruhiges Licht schaffen ideale Bedingungen.
Der Königssee wirkt besonders ruhig.
Die schneebedeckte Berglandschaft besitzt ihren ganz eigenen Reiz.
Für Besucher stehen große Parkplätze in Schönau am Königssee zur Verfügung.
Von dort sind es nur wenige Gehminuten bis zur Schiffsanlegestelle.
Da insbesondere in den Sommermonaten mit einem hohen Besucheraufkommen zu rechnen ist, empfiehlt sich eine frühe Anreise.
Für die Schifffahrt sollten – je nach Saison – mehrere Stunden eingeplant werden.
Wer bis zum Obersee weiterfährt, sollte insgesamt mindestens fünf bis sechs Stunden einplanen.
Der Königssee gilt als Vorbild für nachhaltigen Tourismus.
Die ausschließlich elektrisch betriebenen Boote tragen wesentlich dazu bei, die hervorragende Wasserqualität und die Ruhe des Sees zu erhalten.
Besucher können ihren Beitrag leisten, indem sie Müll vermeiden, die Natur respektieren und ausschließlich die ausgewiesenen Wege nutzen.
Nur wenige Kilometer von Berchtesgaden entfernt liegt die malerische Wallfahrtskirche Maria Gern. Die barocke Kirche aus dem frühen 18. Jahrhundert zählt zu den bekanntesten Fotomotiven Bayerns. Besonders eindrucksvoll ist der Blick von der Zufahrtsstraße, bei dem sich die Kirche harmonisch vor dem Watzmann-Massiv erhebt.
Neben ihrer Bedeutung als Wallfahrtsort zieht Maria Gern vor allem Fotografen an. Besonders morgens und in den Abendstunden entsteht hier ein außergewöhnliches Licht, das die Kirche und die umliegenden Wiesen stimmungsvoll in Szene setzt.
Die Pfarrkirche St. Sebastian in Ramsau gehört zu den bekanntesten Postkartenmotiven Deutschlands. Die Kombination aus der historischen Kirche, der Ramsauer Ache und den dahinter aufragenden Bergen prägt seit Jahrzehnten Reiseführer und Kalender.
Die Kirche wurde bereits im 16. Jahrhundert erbaut und erhielt später ihr charakteristisches Erscheinungsbild mit dem markanten Zwiebelturm.
Besonders nach Regenfällen oder im Herbst entstehen durch das klare Wasser der Ache und die bunten Wälder beeindruckende Fotomotive. Ein kurzer Spaziergang entlang der Ache eröffnet verschiedene Perspektiven auf die Kirche und die umliegende Berglandschaft.
Der Königssee vereint unberührte Natur, beeindruckende Alpenlandschaften, jahrhundertealte Kultur und nachhaltigen Tourismus auf einzigartige Weise. Gemeinsam mit St. Bartholomä, dem Obersee, der Wallfahrtskirche Maria Gern und der Kirche St. Sebastian in Ramsau bietet die Region zahlreiche Höhepunkte für Naturfreunde, Wanderer, Fotografen und Erholungssuchende. Wer das Berchtesgadener Land besucht, sollte sich ausreichend Zeit nehmen, um diese außergewöhnliche Landschaft in aller Ruhe zu entdecken.
Der Königssee liegt im äußersten Südosten Bayerns im Nationalpark Berchtesgaden und gehört zur Gemeinde Schönau am Königssee. Er befindet sich nur wenige Kilometer von Berchtesgaden und rund 30 Kilometer von Salzburg entfernt.
Ja. Besucher fahren bis zum großen Parkplatz am Königssee in Schönau am Königssee. Von dort sind es nur wenige Gehminuten bis zur Seelände, an der die Elektroboote der Königssee-Schifffahrt ablegen.
Navigation:
Seestraße 3
83471 Schönau am Königssee
Direkt am See stehen mehrere kostenpflichtige Parkplätze zur Verfügung.
In der Hauptsaison empfiehlt sich eine Anreise möglichst vor 9 Uhr, da die Parkplätze insbesondere an Wochenenden und in den Ferien schnell ausgelastet sind.
Weitere Informationen:
Die Wallfahrtskirche St. Bartholomä ist ausschließlich mit den Elektrobooten der Königssee-Schifffahrt oder über anspruchsvolle Wanderwege erreichbar.
Die meisten Besucher entscheiden sich für die entspannte Bootsfahrt über den Königssee.
Die Fahrzeit beträgt ungefähr
Die Boote verkehren – abhängig von Wetter und Jahreszeit – regelmäßig während der Betriebszeiten.
Aktuelle Fahrpläne:
Für einen entspannten Besuch empfiehlt sich mindestens ein halber Tag.
Wer zusätzlich den Obersee besucht oder eine Wanderung unternimmt, sollte sechs bis acht Stunden einplanen.
Ja.
An ausgewählten Stellen ist Baden erlaubt.
Da das Wasser selbst im Hochsommer meist nur etwa 16 bis 20 Grad erreicht, ist der Königssee jedoch eher etwas für geübte Schwimmer.
Ja.
Die Bootsfahrt begeistert auch Kinder.
Kurze Spaziergänge rund um St. Bartholomä oder zum Obersee sind ebenfalls familienfreundlich.
Der Bereich rund um die Seelände sowie die Schifffahrt sind größtenteils barrierefrei.
Vor einem Besuch empfiehlt sich dennoch ein Blick auf die aktuellen Informationen der Königssee-Schifffahrt.
Nein.
Der Königssee liegt vollständig im Nationalpark Berchtesgaden.
Das Starten und Landen von Drohnen ist im Nationalpark grundsätzlich nicht erlaubt beziehungsweise nur mit einer Ausnahmegenehmigung möglich.
Der Königssee ist ganzjährig reizvoll.
Königssee
Seestraße 3
83471 Schönau am Königssee
Der Zugang zum See ist ganzjährig möglich.
Die Betriebszeiten der Schifffahrt richten sich nach Saison und Wetterbedingungen.
Aktuelle Informationen:
Der Zugang zum Königssee ist kostenlos.
Kosten entstehen lediglich für
Hunde dürfen ausschliesslich mit Maulkorb auf den Schiffen mitfahren.
Bitte informiert euch vorab über die aktuellen Bestimmungen und eventuelle Ticketpreise.
Rund um den Königssee befinden sich zahlreiche Restaurants und Cafés.
Auch in St. Bartholomä sowie an der Saletalm stehen Einkehrmöglichkeiten zur Verfügung.
Wer den Königssee besucht, sollte auch die schönsten Ausflugsziele im Berchtesgadener Land einplanen.
Nur wenige Fahrminuten von Berchtesgaden entfernt liegt die idyllische Wallfahrtskirche Maria Gern.
Sie zählt zu den bekanntesten Fotomotiven Bayerns und bietet einen herrlichen Blick auf den Watzmann.
Die malerische Kirche St. Sebastian zählt zu den meistfotografierten Kirchen Deutschlands.
Gemeinsam mit der Ramsauer Ache und der imposanten Bergkulisse entstand hier eines der bekanntesten Postkartenmotive Bayerns.
Nur wenige Kilometer von Ramsau entfernt liegen der Hintersee und der Zauberwald.
Der Rundweg um den See zählt zu den schönsten Spaziergängen im Berchtesgadener Land.
Deutschlands höchstgelegene Panoramastraße eröffnet spektakuläre Ausblicke auf den Watzmann, den Hohen Göll und die umliegenden Alpen.
Sie eignet sich hervorragend als Ergänzung zu einem Besuch des Königssees.
Offizielle Informationen erhältst du auf folgenden Webseiten:
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